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Ein landwirtschaftlicher Betrieb am Stadtrand von Stuttgart – Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz zu Gast auf dem Bergheimer Hof

Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Dr. Reinhard Löffler (Wahlkreis Stuttgart I) und Konrad Epple (aus dem Nachbarwahlkreis Vaihingen) besichtigten Mitglieder des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion den Bergheimer Hof in Weilimdorf. Einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb im Ballungsraum zu betreiben, stellt die Inhaberfamilie Renschler vor Herausforderungen. Die Renschlers betreiben Landwirtschaft mit etwa 60 Milchkühen und 80 Hektar Acker und Grünland sowie eine Biogasanlage für den Eigenbedarf und den Bedarf einiger umliegender Gebäude.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb am Stadtrand von Stuttgart – Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz zu Gast auf dem Bergheimer Hof
 
 Auf Rücksichtnahme und das friedliche Miteinander legen die Renschlers besonderen Wert, liegt der Hof doch am Stadtrand von Stuttgart und in direkter Nachbarschaft zu Wohn- und Industriegebieten. Zur guten Atmosphäre und Harmonie mit der Umgebung trägt auch bei, dass jedes Jahr zahlreiche Kindergartengruppen und Schulklassen die Gelegenheit haben, die Abläufe in einem bäuerlichen Familienbetrieb kennenzuler­nen. „Da lernen die auch mal, dass die Kuh nicht lila ist“, lacht Thomas Renschler.

Die Abgeordneten, die Reinhard Löffler in den „wenn auch vielleicht nicht schönsten, so doch den Wahlkreis mit den fleißigsten Leuten“ eingeladen hatte, bekamen die Gelegenheit zur Betriebsbesichtigung und diskutierten mit dem Landwirt verschiedene Themen der Landes- und Bundespolitik: So wünschte sich Renschler mehr Zutrauen und weniger bürokratische Überwachung der Landwirte: „Wir Bauern sind 365 Tage im Jahr für unsere Tiere verantwortlich, und da darf man uns auch zutrauen, dass wir alles dafür tun, dass es den Tieren gut geht.“ Denn ein Tier, das sich nicht wohl fühle oder auch nur ungepflegte Hufe habe, bringe schon nicht mehr die gleiche Leistung wie ein gesundes. Es sei also im Interesse des Landwirts, die Tiere gut zu versorgen. Er lehne immer neue Tierschutzregelungen ab, die aufgrund der aufwendigen Dokumentation nicht nur unnötig und kostentreibend seien, sondern sogar negative Auswirkungen hätten: „Der Tierarzt nimmt sich inzwischen weniger Zeit für die Kuh, weil er nach der Behandlung ein Riesenblatt ausfüllen muss und ihm keiner diese Zeit bezahlt.“



Arbeitskreisleiter Paul Locherer sieht in dieser Entwicklung auch eine große Gefahr: „Immer mehr bürokratische Hürden machen unseren mittelständischen familiengeführten Betrieben so viele Schwierigkeiten, dass viele zumachen.“ Außerdem bekräftigte er zwar Verständnis für die hohen Ansprüche der Konsumenten an Tier- und Verbraucherschutz, aber es sei nötig, deutlich zu machen, dass dafür auch „angemessene Preise“ zu bezahlen seien: „Höchste Anforderungen stellen, aber gleichzeitig billigste Ware kaufen – das passt nicht zusammen.“




Renschler erwartet von der Politik, dass sie die Regionalität von Produkten fördere. Die Mindestlohnregelung samt bürokratischer Abwicklung habe ihn dazu gebracht, die Erdbeeranpflanzung aufzugeben, deren Ernte mit Saisonarbeitern abgewickelt wurde. „Dann kommen eben jetzt mehr Erdbeeren aus Spanien.“ Außerdem hätten viele kleine und mittlere Schweinemastbetriebe aufgrund unverhältnismäßiger Auflagen aufgegeben. Das Fleisch würde jetzt von Schweinezüchtern in Dänemark durch ganz Deutschland bis zu uns transportiert. „Ob das der Qualität des Fleisches so gut tut?“


Der Hofherr erklärte zudem, er als Landwirt, der nicht in der freien Fläche des ländlichen Raums tätig sei, bekäme den Flächendruck besonders zu spüren. Locherer versicherte, die CDU im Land setze sich derzeit für eine neue Betrachtung des Ausgleichs von Infrastrukturmaßnahmen ein. Landwirt Renschler freute sich über das Interesse und die fruchtbare Diskussion mit den Politikern: „So muss es sein, die Abgeordneten müssen raus und was von der Wirklichkeit sehen.“ Das ist auch Konrad Epples Motto, der die Beziehung zu Bürgerinnen und Bürgern bewusst pflegt: „Du musst auch als Abgeordneter immer bei den Leuten sein und ein offenes Ohr haben – nur so wird Politik gemacht, die praktischen Nutzen hat.“

 

 

 
 

 

 

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