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Spannende Diskussion mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann

Künftig müsse beim Wechsel auf eine weiterführende Schule die Grundschulempfehlung wieder verbindlich vorgelegt werden, das stellte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am 17. November 2016 im Rahmen einer öffentlichen Diskussion in Ditzingen klar.

Spannende Diskussion mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann
 

Zur Diskussion hatten unter anderen die Fördervereine der fünf Ditzinger Schulen und die CDU Ditzingen geladen. Die Aula des Schulzentrums an der Glemsaue war bis auf den letzten Platz besetzt. Nicht zuletzt zwei Bildungsstudien, die Baden-Württembergs Schülerinnen und Schülern kein gutes Zeugnis ausstellten, boten genug Diskussionsstoff. Dabei wich die Ministerin keinem Thema aus. Zunächst stellte CDU-Regionalrat Sven Sautter die enge Verbundenheit der Ministerin zu Ditzingen heraus. Als langjährige Mitarbeiterin des früheren Ditzinger Landtagsabgeordneten, Ministerpräsidenten und heutigen EU-Kommissars Günther H. Oettinger habe sie noch heute eine besondere Beziehung zur Stadt. Dazu kenne sie als Bildungsbürgermeisterin in Stuttgart, die sie bis zur Berufung als Ministerin war, die Bildungspolitik von Grund auf.

 

In ihrem Eingangsvortrag arbeitete Ministerin Dr. Eisenmann zentrale Themen der Bildungspolitik heraus. So müsse wieder Ruhe an die Schulen zurückkehren, wo nach zahlreichen Reformen große Unsicherheit bei Eltern, Lehrern und Schülern herrsche. Außerdem forderte sie eine Stärkung der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule. So sollte zu Hause die Bedeutung von Schule und die Wertschätzung gegenüber Lehrern vermittelt werden. Dies sei heute nicht mehr überall selbstverständlich. Auch dem Leistungsgedanken müsse wieder eine größere Rolle zukommen. Statt ständig neue Schulversuche zuzulassen, warb Eisenmann für eine Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen.

 

Der Debatte um die Gemeinschaftsschule nahm Eisenmann die Schärfe. Hier werde es, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nicht zu Kürzungen kommen. Die Realschulen sollten wieder gestärkt werden. Dabei gehe es um eine Angleichung der Mittel. Doch es sei wichtig, keine neuen Strukturdebatten anzuzetteln. Stattdessen wolle die Ministerin nun gemeinsam mit Experten, Schulpraktikern, Eltern und Verbänden erörtern, wie man das Bildungssystem wieder zum Erfolg führen könne.

 

Dazu gehört für sie eindeutig auch die Notwendigkeit der Grundschulempfehlung beim Wechsel auf weiterführende Schulen. Darauf hatte sich zuvor auch die Landesregierung verständigt. Diese Maßnahme soll eine realistische Beratung darüber gewährleisten, was für das Kind am besten ist. Danach entscheiden zukünftig weiterhin die Eltern, welche Schulart ihr Kind besucht.

 

In der anschließenden Diskussion beantwortete die Ministerin Fragen zu allen Bereichen der Bildungspolitik und erläuterte einige Aussagen ihres Eingangsvortrags näher. Die Verabschiedung übernahm schließlich der Landtagsabgeordnete Konrad Epple, der ihr dabei für ihre klaren Worte dankte.


 

 

 
 

 

 

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Claudia Thannheimer